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Jan Egge Sedelies
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Beatpoeten
Macht Worte! Der Poetry Slam
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Lars Daedelow
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"Wenn wir es uns so recht überlegen, haben wir seit Paul Hardcastles "19" nicht mehr zu Pop & Politics mit dem Taktfuß gewippt." (Intro)
 
"Bastler der neuen Generation." (jetzt.de)

"Ein bißchen wie Eminem im Klassikklub." (NDR)
 
"Klingt erstmal nach Waldorf-Kindergarten, sollte man aber unbedingt gehört haben." (Hessischer Rundfunk)






















Sie haben als Support für Mediengruppe Telekommander zum Stagediven angestiftet, begeisterten beim "Fusion"-Festival mit einer Hymne für Angela Merkel und haben für ihr Video zum Szene-Hit "Kommerziell" auch ein Hausverbot bei McDonalds inkauf genommen und finden das auch noch gut. Nun laden sie zu tanzbaren Schattenspielen und geben sich sozialpädagogisch: "Schatz, wir müssen raven."

Die Protagonisten
Jan Egge Sedelies ist Autor und Zeitungsredakteur. Die renommierte Schriftstellerin Tanja Dückers lobt Sedelies' Gedichte in der "Zeit" als "angenehm nicht-kulturbetriebsnudelhaft", die "Intro" mag Sedelies' Angriff auf die Politik im Alltäglichen und die "taz" findet es einfach nur schön, wenn er mit Mikrofonständern wirft. Costa Carlos Alexander ist ein Frickler an Groovebox und Kaosspad. Als Punkrocker gestartet, greift er nun auf Synthies zurück, um als Live-FX-Trickser bei verschiedenen DJ-Formationen für Beats zu sorgen. Seit 2006 touren sie als Beatpoeten durch die Republik.

Der Versuchsaufbau
Die Beatpoeten aus Hamburg und Leipzig bieten Elektropunk mit politischer Haltung und lyrischen Texten. Deutschsprachige Zeilen abseits von Atzen-Parolen treffen auf Beats aus Groovebox und Chaospad irgendwo zwischen Goldene Zitronen, Mediengruppe Telekommander und DAF. Die Beats entstehen live, werden improvisiert und entfalten sich im Zusammenspiel des Duos. Klinisch-prätentiöse Laptop-Musik liegt ihnen nicht. Inhaltlich geht es genauso um die Generation Prekariat und Zukunftsangst, um melancholische Momente zwischen Arbeitszeit und Freizeit, aber auch um die letzten rosa Delfine im Mekong. Brecht würde dazu tanzen, Hölderlin die Taschenlampe schwenken.

Die Ergebnisbetrachtung
Angefangen als Special-Act bei WG-Partys, Poetry Slams und Mix-Shows sind sie mittlerweile fester Bestandteil der deutschen Elektro-Club-Szene. Seit 2006 haben die Beatpoeten mehr als 200 Konzerte von Kiel bis Zürich gegeben. Sie feierten mit Elektroacts wie Mediengruppe Telekommander, Rainer von Vielen, Der Tante Renate, Juri Gagarin und Urlaub in Polen gemeinsame Auftritte und spielten auf Musikfestivals wie der "Fusion", "Breminale", "Zytanien" und "Schall & Rausch" und Theaterfesten wie "Sommerwerft Frankfurt", "Kaltstart Hamburg" und "CT-Festival Freiburg". Eine Auswahl der Spielorte:

Berlin: "Hangar", "Multilayerladen", "Bastard", Zürich: "Schiffbau", Hamburg: "Golden Pudel Club", "Uebel & Gefährlich", Gängeviertel, Stuttgart: "Wagenhallen", "Rosenau", Leipzig: "Ilses Erika", "Gieszer 16", Bremen: "Zucker", Jena: "Casablanca", Frankfurt: "Das Bett", Hannover: "Glocksee", "Faust", ,Silke Arp Bricht", etc.

Die erste CD der Beatpoeten "Unterwegs" erschien 2008 im Verlag "Sprechstation". Die EP "Früher fand ich die cool, heute sind mir die zu kommerziell" mit tanzbaren Stücken ging 2010 raus.

Derzeit wird das neue Album "Man müsste Klavier spielen können" gemastert.

Weitere Information, Hörproben & Videos:

http://beatpoeten.wordpress.com

 
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